Wie alles begann

Bis 2006 führte ich das Leben einer klassischen Hausfrau: Ich hatte einen Mann, drei Kinder und genoss den angenehmen Wohlstand, den wir uns aufgebaut hatten. Dazu gehörten ein schönes Haus, zwei tolle Autos und vermeintliches Glück und Harmonie in unserer Ehe und im Familienleben.

Allerdings hatte ich überhaupt kein Selbstbewusstsein, sondern stand als „Püppchen“ neben meinem erfolgreichen Mann. Zu dieser Zeit hat das jedoch keiner von uns beiden so gesehen. Für uns war alles in bester Ordnung! Auch für unser Umfeld sah alles perfekt aus und wir galten als das „Traumpaar“ schlechthin. Für mich fühlte sich damals meine Welt wirklich gut an, doch ich hatte ja keine Ahnung von dem, was in mir steckte und was sich dann zu entfalten begann.

Mein Leben wurde von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt und ich machte mich auf zu einer Reise in eine mir bis dahin unbekannte Welt. Ich glaubte bis zu diesem Zeitpunkt nicht an Gott. Dass es da irgendetwas gab, das konnte ich mir schon vorstellen, aber ich machte mir nicht sonderlich viele Gedanken zu diesem Thema. Ich glaubte nicht an Engel. Für mich waren das alles nur nette Geschichten, wenn ich darüber etwas las oder hörte. Und um Heiler, Energetiker und sonstiges spirituelles Leben machte ich einen großen Bogen. Ehrlich gesagt hielt ich diese Menschen für total bekloppt…

2007 begann ich plötzlich und völlig überraschend, mit offenen Augen, Energiefelder am Himmel zu sehen. Spiralen, Linien, traubenförmige Gebilde, Kreise, Punkt etc., von denen ich im ersten Moment nicht wusste, was sie zu bedeuten hatten, die sich aber über die darauffolgenden Wochen zu einem Gesamtbild zusammenfügten.

Robert, mein Mann, wurde fast zeitgleich auf den Weg geschickt. Er – bedingt durch seine Selbstständigkeit als Wirtschaftsberater ein absolut durch gestylter Kopfmensch -, konnte plötzlich die Auren der Menschen sehen. Dies jedoch komplett anders, als man das üblicherweise kennt bzw. es normalerweise beschrieben wird. Zeitgleich hörte er plötzlich Stimmen und sah die dazugehörigen Geistwesen, die mit ihm kommunizierten.

Das hört sich nun vielleicht alles „ganz toll“ an – doch die Anfänge waren für uns sehr schlimm. Denn wir hatten keine Ahnung, was mit uns geschieht. Vieles haben wir mit dem Verstand nicht greifen können, doch offensichtlich tragen unsere Seelen die Grundenergie des absoluten Vertrauens in sich und wir konnten uns deshalb irgendwann einfach fallen lassen in diese neue Situation. Ja, in dieses neue Leben.

Und doch waren die ersten drei Jahre dieses Weges ausschließlich mit dem Programm „Schleudergang“ gefüllt, ohne Vorwäsche oder Hauptwaschgang… nur schleudern! So turbulent erlebten wir es.

Das Kennenlernen der Engel und der geistigen Welt war ein schöner Prozess. Von Anfang an redeten sie ganz normal mit mir, was mich anfänglich verwunderte, nachdem ich dann doch mal nach „Channelings“ gegoogelt hatte. So, wie das dort beschrieben war, kannte ich das nicht. Denn die Engel sprachen in der „Alltags-Sprache“ mit mir, so wie auch ich rede. Einfach, normal, manchmal sogar flapsig und zu Späßen aufgelegt, und dann auch wieder ernst und väterlich führend und leitend. Immer den jeweiligen Lebenssituationen angepasst, in denen wir uns befanden.

Robert erging es ähnlich. Er bekam von Beginn an einen Freund an die Seite gestellt, der sich anfänglich als „Theo“ vorstellte und ihm Bilder zeigte, in denen sie in früheren Leben

gemeinsam als Heiler durch die Lande zogen. Das war der Beginn von Roberts Hellsichtigkeit. Nach ca. eineinhalb Jahren stellte sich dann „Theo“ als Meister Saint Germain vor und teilte mit, dass er Robert in diesem Leben wegweisend an die Seite gestellt wurde.

Zu Beginn hatten wir fast ausschließlich mit Erzengel Metatron zu tun. Wir beide haben uns wie an einem Vater an ihm festgehalten, um all das, was dieser Weg mit sich brachte – die Gaben und Fähigkeiten, die sich Stück für Stück zeigten, aber auch all die Herausforderungen -, verkraften und verarbeiten zu können.

Vielleicht denkt nun manch einer: “Na, das war ja dann ganz einfach, wenn man Engel hören kann und von ihnen geführt wird!“ Doch glaubt mir, wenn es Situationen gab – und derer gab es viele -, die wir nur durch das eigene Fühlen und Erfahren verändern konnten, verstummten unsere Helfer und wir waren auf uns selbst gestellt. Es hieß dann nur: „VERTRAUT und geht weiter….“

Oft bin ich in den Wald gegangen und habe geweint und geweint, weil ich so vieles nicht verstanden habe. All die Gefühle, alles was ich begonnen habe zu sehen. Bilder, Farben, Formen… Gesichter, Tote, dunkle Wesenheiten – all die Stimmen, von denen ich anfänglich nicht wusste, wo sie herkamen. Ich war oft fix und fertig und total überfordert und wenn ich nicht mit offenen Augen gesehen hätte – ich hätte mich selbst als wahnsinnig abgestempelt.

Heute weiß ich natürlich, dass alles immer zu unserem höchsten Wohle war, egal wie schwer und traurig oder auch schwierig sich die Erfahrungen anfühlten.

Heute, acht Jahre später, dürfen Robert und ich so viel mit und durch die Engelswelt erfahren und erleben. Wir beide zusammen. Ich sehe es als ein riesengroßes Geschenk, dass wir diesen Weg zusammen gehen können – im Schnelltempo vergleichbar mit dem eines ICEs, sage ich immer. Wir sehen die Engel mit unseren Augen, wir hören sie und haben sie in unseren Herzen. Sie sind stetige Wegbegleiter geworden und dankbar lassen wir uns führen. Wir haben unseren Kanal immer offen und müssen nicht meditieren oder in Ruhe gehen, um mit der geistigen Welt zu kommunizieren. Der Kanal ist immer da und für uns zur Normalität geworden.

Auch unsere beiden Söhne, neun und elf Jahre alt, sind hoch sensitiv. Sie sehen Engel, Verstorbene und Naturwesen und beschreiben in ihrer kindlichen Art ein mehrdimensionales Sehen gekoppelt mit Informationen. Sie gehen heute schon ganz bewusst mit ihren Fähigkeiten um, rufen die Engel, wenn sie Hilfe brauchen oder fragen diese nach Rat, wenn sie Probleme haben. Trotzdem stehen sie als ganz normale Jungs im Leben. Der eine spielt E-Gitarre und der andere Fußball, immer mit ihren Helferengeln und Wesen an ihrer Seite. Und es gibt sehr viele dieser Kinder, die diese Gaben und diese Ausrichtung, die die Seele in sich trägt, behalten dürfen – egal ob die Eltern dies wahrnehmen und fördern oder nicht.

Manchmal denke ich mir: “Wo werden diese Kinder in zehn oder zwanzig Jahren stehen?“ Dieser Gedanke löst eine unendliche Freude in mir aus, denn sie sind die Zukunft!! Diese Kinder werden die Welt verändern, egal in welchen Positionen sie einmal tätig sein werden.

Nun bitte ich die Engel, mir die Worte zu geben, so wie ich sie hier beschreiben darf.
Metatron gibt mir Folgendes:

„Es ist uns ganz wichtig, nicht in Kategorien eingeteilt zu werden. Es gibt unendlich viele Engel und wir alle haben unsere Aufgaben, die gleichgestellt sind. Wir selbst unterscheiden nicht, ob ein Erzengel nun eine „höhere und wichtigere“ Stellung hat als der Engel „Nr. 1001“ (es ist das erste Mal, das ich anstatt eines Engelnamens eine Zahl bekomme), denn jeder Engel vollbringt in jedem Augenblick das, was zum höchsten Wohle des Menschen ist, dem er zur Seite steht. Ob das nun die richtige Wegweisung bei einer Autofahrt ist oder das Beschützen eines Kindes.“

Nun bekomme ich das Bild einer Meditation, die ich einmal gesprochen habe. Bei jeder Meditation, die ich spreche, spricht ein Engel oder eine anderes Lichtwesen durch mich.

Am Ende dieser Meditation wurde die Gruppe in einen Raum im Universum geführt. Dort gab es einen großen runden Tisch. An diesem Tisch saßen Jesus, weibliche Lichtgestalten, Erzengel, kleine lichte Seelen, die aussahen wie Kinder, große beeindruckende Lichtgestalten, deren Namen ich nicht kannte, usw. Was war die Essenz dieses Bildes?

Die Gruppe, die ich in dieser Meditation führte, wurde gebeten, an diesen „hochkarätigen“ Tisch zu kommen. Erzengel Metatron stand auf und bot einem NEULING mit folgenden Worten seinen Platz an: „Komm an unseren Tisch und lass die Einheit und Gleichstellung von allem, was ist, in Dein Herz. Sei frei von Bewertung und nimm an, was Du hier siehst, um zu wachsen und Dich in Deiner wahren Größe zu zeigen. Gib Dich frei.“

Irgendwann forderten die Engel uns auf, mit unserer Wahrnehmung und das, was wir tun, ins Außen zu gehen und Seminare anzubieten. Anfänglich war es nicht einfach, auf einem Seminar zu stehen, nicht zu wissen, was wir eigentlich tun sollten und darauf zu vertrauen, dass schon das Richtige geschehen wird. Doch die wundersame Führung, die wir durch unser „JA“ und unser Vertrauen genossen haben, war gigantisch. Sobald die Gruppe im Raum war und ich die erste Meditation gesprochen habe, war alles da. Informationen, jeder Ablauf kam aus dem Jetzt wie von Engelshand geführt. Sowohl bei mir als auch bei Robert.

Und durch die Geschehnisse, Heilungen und Herzöffnungen schon ab dem ersten Seminar bekamen wir Beweise dafür, dass wir auf dem richtigen Weg waren.

Die geistige Welt weiß, dass wir Menschen Beweise brauchen für unseren Verstand und um unser Vertrauen zu stärken. Heute brauchen wir das schon lange nicht mehr, aber es ist immer wieder schön zu lesen und auf den Seminaren zu sehen, was alles sein darf.

Heute tun wir nichts mehr, was gegen unser Gefühl ist. In allen Bereichen unseres Lebens. Für uns gibt es nichts mehr, was es nicht gibt.

Wir sind in den letzten Jahren mit so vielen Dingen in Kontakt gekommen und von den unterschiedlichsten Lichtwesen von einer Ebene in die nächste geführt und dort angeleitet worden. Dieser Facettenreichtum war anfänglich sehr schwierig zu verarbeiten, geschweige denn mit dem Verstand zu begreifen. Heute stehen wir in Kontakt mit den unterschiedlichsten Lichtwesen, Vertretern von Naturvölkern und Naturwesen, mit den Atlanten, Mayas, Lemuren, Meistern, Seelen, Engeln, Feen, Tieren bis hin zu Christus und Maria Magdalena. Es melden sich immer die Energien, die in der aktuellen Lebens- oder Heilsituation dienlich sind.

Für uns hat alles den einen Ursprung und aus dieser Quelle kann jeder schöpfen, denn jeder Mensch trägt den göttlichen Funken in sich. Bei vielen durften wir aus diesem Funken ein Feuer entflammen lassen und der Weg war wieder geebnet. Wo auch immer dieser Weg für jeden hingehen soll.

Alles Liebe,

Christine Salopek