Die Schallmauer zwischen Macht & Selbstliebe

Die Schallmauer zwischen Macht & Selbstliebe im weiblichen Feld

In radikaler Ehrlichkeit schreib ich nun diese meine Gefühle, eigenen Erlebnisse und Erkenntnisse dazu nieder.

Ich weiß gar nicht so recht wo ich beginnen soll, wo der Anfang dieser Geschichte ist. Dieser meinen Geschichte oder gar der weiblichen Geschichte in Verbundenheit mit unserer aller Mitschwestern?

Ich beginne einfach mal dort wo bei mir der Vorhang gefallen ist…

Anfang Dezember 16 kam folgende Information, als ich nach Antworten suchte für eine bestimmte private Lebenssituation von mir, die mir aus den Fugen geriet und ich einfach keine Lösung fand.

Diese Info kam für mich aus höchster Instanz, das ist meine Wortwahl dafür, mein Empfinden für das Generieren von Informationen. Sie kommen nicht immer aus den selbigen Kanälen.

Die Worte lauteten:“ Sei gewahr und werde Dir bewusst das die Energie der Macht & der Selbstliebe im weiblichen Feld seit Denunzierung der Frau auf meisterliche Art und Weise voneinander getrennt wurden. Dieses ist hinterlegt und Verknüpf mit den Mondphasen und dem Zyklus der Frau selbst.

Ich viel aus allen Wolken und dachte mir:“ Das ist die Antwort auf meine Frage?“

Und die Informationen flossen weiter: “Du lebst Deine weibliche Macht in Perfektion, doch wo ist Deine Selbstliebe? Du setzt inneren Frieden und Ausgeglichenheit gleich mit der Selbstliebe, doch das hat rein gar nichts damit zu tun! Durch Deine gelebte Macht konntest Du Dich selbst von Jahr zu Jahr weniger spüren, Du hast Dir vorgekaukelt Dich zu lieben, denn Deine Macht überstrahlte sogar Dein eigens Selbst. Es war der Weg und nun erkenne und finde den Schlüssel um BEIDES zu verbinden!“

Als das ungefiltert auf mich einprasselte fühlte ich urplötzlich eine tiefe Schwere in meinem Herzen und meine Energie viel in den Keller…als ob mein Weg, so wie ich ihn bisher gegangen bin eine einzig große Lüge war. Doch ich habe mehr und mehr begriffen, dass es nicht um die Thematik Lüge, Selbstbetrug und Eigenverurteilung ging, sondern um den Zustand dessen, das sich im weiblichen Kollektiv  eine unbeschreibliche missbrauchende installierte Trennung befindet!

Natürlich blieb ich im Thema und fragte für mich weiter:“ Ja aber :-), ich bin doch in das wahrhaftige weibliche Feld weitergegangen, in die Ebene der 224 – dort wo sich alles wiederfindet und bündelt – was in Frau von Urzeiten an hinterlegt ist und lebt?

Die Antwort war: „ Ja das bist Du wahrlich, doch es sind Seelenanteile im alten infizierten Feld hängengeblieben, aus gutem Grund – das Du nun diese Informationen generierst und somit Deiner Aufgabe gerecht wirst – Frauen in ihre Wahrhaftigkeit zu begleiten! Auch wissen wir, dass für Dich nur das in Klarheit und Reinheit umsetzbar ist, was Du am eigenen Leibe spürst und für Dich als wahr empfinden kannst.

Ein schmunzeln ging über meine Lippen, denn ja so ist es wirklich. Oft habe ich mich schon gefragt warum ich nicht einfach „nur“ die Information bekommen darf, um es dann in die Umsetzung zu bringen…

Ich kann Euch sagen nach diesem so klaren Gespräch bin ich vollkommen weggebrochen in meiner Energie und in ein tiefes Loch gefallen. Im Aussen merkt man davon bei mir nichts, denn ich mache solche Dinge immer mit mir alleine aus und meine gelebte Stärke und Macht lässt mich mein Business und mein Tun immer weiter machen. Auch das zeugt von mangelnder Selbstliebe – ja! Doch das sehe ich erst heute!

Wie ging es weiter?

Die Infos hörten nicht auf und die geistige Welt bombardierte mich schier täglich mit Fragen, die mir gefühlt jeden Tag mehr ein großes Loch in mein Herz rissen. Und gleichzeitg öffnete sich mein Wahrnehmungskanal für die Hellsichtigkeit, um mich noch mehr in meinem Glauben an mich zu stärken. Es war eine gefühlte Katastrophe dieses Energien zu halten.

Es kamen Fragen wie z.B.

Was liebst Du an Dir?

Und es kam in erster Sekunde wie aus der Pistole geschossen aus meinem Unterbewusstsein: NICHTS!

Ich war so was von erschrocken über diese Antwort von mir selbst und natürlich hat meine Kraft, mein Verstand, mein Wissen sofort in nächster Sekunde eine Erklärung dafür parat gehabt…DOCH ICH WUSSTE! Der erste Impuls war die Wahrheit!

Und ich tauchte tief in diese Gefühle ein!

Es kamen weitere Anweisungen und Infos aus der geistigen Welt…viele viele folgten.

Wie z.B. Das diejenigen Frauen, die die Selbstliebe für sich entdecken konnten, wie eine Feder im Wind schweben und keinen festen Boden unter den Füßen haben. Sie leicht manipulierbar sind und  sich sehr schwer tun ihre eigene Macht und Größe anzunehmen, geschweige denn sie zu leben!

Und ich weiß von so viele wunderbaren Frauen die in ihrer Macht stehen, wie sehr sie hinter den Kulissen mit eigenen Themen zu kämpfen haben…immer wieder. Mit ihrer eigen Gesundheit oder tiefsitzenden Ängsten an denen sie schon Jahre arbeiten! Lange Jahre dachte ich für mich einfach: Naja, das ist halt Leben und wir alle stehen immer im Entwicklungsprozess.

JA das ist so und wird auch immer so bleiben!

Der Lichtkörperprozess wird immer und fortan voranschreiten, doch diese Erkenntnis der bewussten manipulativen Hinterlegung der Trennung von Macht und Selbstliebe im weiblichen Kollektiv ist ein Meilenstein für uns Frauen. Ein nächstes Tor für unsere Urqualitäten des Weiblichen. Für alles was so so so sehr gebraucht wird auf unserer Erde und für unser Zeitalter! Dort liegen Energievulkane verbogen, die Zauberkraft und Magie des Weiblichen, die unglaubliche heilende und verbindende Liebe unsere Spezies…vor der so mache Institutionen einen riesen Respekt haben und das schlicht weg unterbinden wollen. Auch heute noch. Nur heute können sie uns nicht mehr öffentliche verbrennen…Ihr wisst ja selbst wie sehr die Angst im weiblichen Feld über die Medien und Vorfälle von Gewalt und Missbraucht mehr und mehr geschürt wird.

Dass hat viele von uns wieder in ihre Opfer- und Angstrollen zurückkatapultiert, auch viele die schon Jahre auf dem bewussten Weg waren. Von der ganz normalen Frau, die keine Ahnung von Bewusstheit hat ganz zu schweigen…wie sehr dort die ANGST IM FELDE SCHWINGT…vor dem hier und jetzt und der Zukunft.

Gut wie ging es mit mir weiter?

Die letzten 7 Tage wurde ich immer tiefer in meine Gefühle des mich nicht lieben Könnens reingedrückt und es war schrecklich. Mit all meiner Macht konnte ich nichts mehr tun….! Mein Körper reagierte heftigst mit KEINEM SCHLAF mehr, die Nase lief wieder fast Tag und Nacht und es kam noch Atemnot dazu. Ich hatte vor langer Zeit Asthma und es war wieder da. Richtig massiv. So massiv das ich hier im Tannheimer Tal am 30. Dezember einen Arzt aufsuchte der mir dann eine Cortison Infusion gab, weil ich keine Luft mehr bekam. Ich flehte die geistige Welt an mir den Schlüssel zu geben…ich fragte: „Was muss ich tun“? Keine Antworten kamen…mein Kopf schien schier zu zerspringen vor Schmerzen. Seit Tagen dieses Hämmern im Kopf…es war grausam.

3 x 400 Iboprophen am TAG – half nicht!

Ich war echt körperlich am Ende….das alles bis zum 31. Dezember…als ich mich aufraffte und trotz diese ganzen Beschwerden alleine auf einen Spaziergang in die Berge aufmachte.

Ich habe das erste Mal begonnen meine Macht vollkommen abzugeben und der geistigen Welt vermittelt…ICH TRETE ZURÜCK und mache Euch allen die Türe auf – BITTE HELFT MIR! Egal was kommt, was sein  soll – ich bin bereit und nehme an…! Und wieder kam leise die Frage von mir zu guter Letzt: “Was muss ich tun? Was ist zu tun?

Und da begriff ich!

NICHTS ist zu tun und das Wort MUSS ist aus meinem Wortschatz fortan zu streichen.

Als ich das in diesem Moment begriffen habe kam wieder eine Stimme aus meiner Führung die sagte: Jetzt geh zurück und leg Dich hin…lasse uns tun! Du bist bereit. Ich hatte kaum noch Kraft, doch was auch immer das zu bedeuten hatte, ich ließ die Flügel hängen und ging zurück um mich einfach hinzulegen…ohne noch irgendwas kontrollieren zu wollen.

Ich war unglaublich müde und fror….ging zurück zum Hotel und legte mich in den Spa Bereich wo ich dann nur so im Halbschlaf mitbekam was geschah. Sie kamen und fingen an, an mir zu arbeiten…die Tränen liefen und ich schlief ein.

Als ich aufwachte waren ca. 2 Stunden vergangen…und mir ging es etwas besser.

Der Knall kam irgendwann am Abend gegen 23.00 Uhr. Ich habe für mich ein paar Dinge immer wieder wiederholt, sie verinnerlicht und in meinem Zellgedächtnis gelöscht und zum Teil umprogrammiert. So wie ich das eben kann und gelernt habe.

Und urplötzlich veränderte sich alles und meine Energie schoß ein…ja anders kann ich es nicht beschreiben. Ich habe Worte für meine Selbstliebe und ein Gefühl dazu warum ich so unglaublich liebenswert bin. Ich glaube mir wenn ich es ausspreche und kann es heute fühlen.

Ich habe die Schallmauer durchbrochen…und bin auf dem Weg Macht & Selbstliebe zu vereinen!

Ein innerer Kampf der  LEISE & UNSCHEINBAR im Hintergrund ablief hat ein Ende gefunden. Und ich spüre dieses Ende so deutlich….denn da ist eine Leere in mir, die sich so wunderbar gut anfühlt und ich weiß es beginnt jetzt wieder ein neuer Abschnitt meines Lichtkörperprozesses.

Diese Erkenntnis werde ich mit einer Arbeit in den Maria Magdalena Blueprint einflechten und in alles was ich tue. Es ist für mich eines der wertvollsten Geschenke der ganzen letzten Jahre auf meinem Weg.

Ich weiß selbst nicht genau wie ich diese Schallmauer eingerissen habe….denn es ist HEUTE ganz frisch und ich gebe es zu Euch. Von Herzen! Ich weiß meine Ehrlichkeit in der ich diesen Bericht schreibe, wird vielen eigene Tore öffnen, wie sie diese Schallmauer für sich selbst durchbrechen können.

Auch spielt der Vollmond & der Zyklus der Frau eine große Rolle. Doch dafür habe ich noch nicht die eigene Klarheit, um das hier nun zu schreiben. Ich kann Euch nur sagen dass ich ca. 4 Monate meine Tage nicht mehr hatte und sie HEUTE wieder zum ersten Mal gekommen sind.

Taucht ein in Eure eigenen Wahrnehmungen!

Fühlt hin an die Information der Trennung im weiblichen Kollektiv zwischen der Macht der Weiblichkeit und der Selbstliebe in uns Frauen!

Stellt Euch die Fragen und beantwortet sie in absoluter nackter Ehrlichkeit für Euer Dasein:“

Was liebe ich an mir? Der erste Impuls kommt aus dem Unterbewusstsein! Eine Spur an Gedanke….bevor die vorgefertigenten Muster aus dem Hut gezaubert werden!

Was liebe ich wirklich an mir! Antworten wie: Ich bin eine tolle Mutter und Ehefrau etc. zählen nicht…das sind Eigenschaften, die wir an den Tag legen. WAS LIEBE ICH AN MIR.

Und letztendlich darf diese Liebe vollkommen urteilsfrei für Dich, Dein Dasein, Deinen Körper, Dein Licht – Deine Dunkelheit, Deine Schwächen und Verletzlichkeit, Deinen Lebenslügen DEIN ALLES…was JETZT IST – DA SEIN.

Dann frage Dich auch?

Erkenne und würdige ich mich in meiner weiblichen Macht?

Sehe ich mich in meiner Größe und Wahrhaftigkeit?

Kann ich an mich glauben?

Und nach so ein paar Fragen wirst Du sehen wo Du stehst….

Tauche ein, erlöse Deine Seelenanteile aus der Ebene des manipulierten weiblichen Kollektivs und erhebe Dich in die Dimension der 224 – steige auf wie ein Phönix aus der Asche, wie ein Feuervogel der seinen Vulkan wieder entdeckt und WERDE GANZ!

Du kannst das – egal auf welchem Platz Du mit Deiner Bewusstheit stehst.

DU BIST WEIB – PRIESTERIN – HEILERIN – MAGIERN – ZAUBERIN – und einfach FRAU!

Ich selbst starte mit einem erfüllten Innersten und neuem Mut in 2017.

Vielen 1000 Menschen durfte ich auf ihren Wegen schon begleiten und ich freue mich auf das was sich nun in mir und dadurch natürlich wieder für meinen begleitenden Weg verändern darf.

In Liebe für mich, meine Herzlichkeit & Menschlichkeit zu Euch,

Christina

Hier das Symbol:

Viele konnten für sich eine Reflektion spüren…

 

5 Kommentare
  1. Melanie Düwel
    Melanie Düwel sagte:

    Vielen Dank für die Information, liebe Christina ❤️ Es kommt gerade recht, ich hadere seit 2 Tagen mit diesem Gefühl und während ich das alles las, wurde ich auf einmal vollkommen ruhig❤️ Jetzt kann ich wieder geschehen lassen…

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  2. Gertrud Blank
    Gertrud Blank sagte:

    Liebe Christina,
    Du beschreibst, was mir am letzten Tag des vergangenen Jahres in ähnlicher Weise passiert ist. Auf meinem Weg zur Bewußtwerdung war ich auch an einem Punkt angekommen, der mich verzweifeln ließ, weil ich keine Signale der geistigen Welt empfangen konnte, obwohl ich so sehr und so dringend darum gebeten habe. Gestern Abend, nein, in der Nacht bin ich in Hoffnungslosigkeit schlafen gegangen und als ich heute morgen erwachte, neben meinem Ex-Mann, mit dem ich den Jahreswechsel zusammen verbracht habe, einfach, weil wir beiden trotz aller Widrigkeiten zusammengehören, da wußte ich: das Machtverhältnis hat sich verkehrt, umgedreht, ich habe Macht und Energie, und ich bin voller Liebe für alles, was ist, denn ich bin ein Teil von Allem, was ist. Wie zur Bestätigung lugte die Sonne zwischen den Wolken hervor und ließ mich ein Stück vom blauen Himmel sehen und ich war friedlich, voller Vertrauen, in mich und in den Fluß des Lebens.

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  3. Petra Narani Baldus
    Petra Narani Baldus sagte:

    Erst jetzt war die Zeit gekommen, deine Zeilen zu lesen. Sie machten mir aufeinmal klar, wo ich stehe und was noch in mir gebären darf. Ich bin jetzt in der absoluten Klarheit , warum ich so früh meine Tage verlor und sehr darunter litt, schon Anfang 40 in die Menopause gekommen zu sein. Dies sind jetzt 20 Jahre in denen ich mich neu finden durfte, neue Wege zu beschreiten. Auf allen menschlichen Ebenen am Nullpunkt ankam. Um zwei Jahrzehnte immer und immer wieder meine Selbstliebe zu üben, zu erkennen und zu leben. Es war eine Odyssee von körperlichen und seelischen Schmerzen, von Armutsbewußtsein und Unzufriedenheit, von Ablehnung und Undankbarkeit an das Leben. Es waren schlichtweg die schlimmsten 20 Jahre meines Lebens. Meine Tage kamen nie mehr zurück, doch durch diese Täler und dunkle Schluchten durfte ich Tag für Tag, Jahr für Jahr immer ein bisschen höher steigen. Bis ich jetzt schon den Horizont über mir erkennen kann, das Licht, dass wieder in meinen Zellen zu schwingen vermag und die Sonne immer mehr und immer öfters in meinem Herzen scheint und so auch im Außen sich dies um ein Vielfältiges potenziert. All das Dunkel , was sich immer wieder zeigen möchte , kann ich jetzt ohne Angst annehmen und wenn die Angst sich doch noch mal in irgendeiner Lebenssituation bemerkbar macht, so weiß ich, dass ich die Kraft und Macht der Liebe mit meiner Selbstliebe und meinem Schöpferlicht durchdringen kann. So kann ich immer weiter Schritt für Schritt auf meinem goldenen Seelenweg wandeln und meine Visionen materialisieren. Nichts im Außen hält mich davon ab. Seit Oktober dieses Jahr ist auch bei mir das Muss aus meinem Leben gewichen und hat meiner Selbstliebe und dem Vertrauen an das göttliche in mir und um mich Platz gemacht. Ich fühle mich jetzt als Teil des Universums, wo ich meine mir gottgegebenen Fähigkeiten und Gaben in die Welt hinausbringen darf. Ich bin auf dem Weg! Danke Christina! Danke dem Maria Magdalena Kongress! Danke für den BluePrint!

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  4. Katharina Hendricks
    Katharina Hendricks sagte:

    Danke, Christina, für diesen Artikel! Ich dachte schon, ich bin falsch “gepolt”, weil ich mit diesem omnipräsenten Thema “Selbstliebe” so gar nichts anfangen kann. Es nervt mich. Und sehr sogar. Immer wieder habe ich zu hören bekommen, dass ich in die Selbstliebe gehen soll. Dabei habe ich NIE verstanden, wieso ich mich selbst lieben soll. Liebe ist da. Ein Geschenk, vielleicht sogar ohne jeden Austausch durch Geben und Annehmen. Sie fließt einfach, IST. Wie soll in diesem Fluss “Selbstliebe” funktionieren und wie soll ich DAS lernen? Dein Artikel hier hat mir nun klar gemacht, worum es eigentlich geht.. jedenfalls bei mir. Selbstvergebung und Selbstannahme. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ich habe immer schon ein recht gutes Gefühl mir selbst gegenüber gehabt. Ich gefiel mir. Auf allen Ebenen und in allen meinen Ausdrucksformen. Also, sowohl in meinem Sein als auch im Aussehen, eben wie ich so im Leben stand. Allerdings muss ich sagen, gab es Lebenssituationen, in denen ich Dinge getan und mich für Wege entschieden habe, die nicht wirklich mit meinen eigenen inneren Werten und meinem Selbstbild übereinstimmten. Kurz: Ich stand nicht zu mir! Daraus entwickelte sich eine ziemliche Wut auf mich selbst. Bis hin zum Selbsthass (??). Aber war es das wirklich? Habe ich mich jemals wirklich gehasst und war ich wirklich weit weg von der Liebe zu mir selbst? Das wurde mir auf meiner Suche nach mir selbst lange und oft genug glaubhaft gemacht. Nach dem Lesen Deines Artikels hier, sehe ich das nicht mehr so. Ich war mit mir einfach höchst unzufrieden. Wie man eben mit sich selbst unzufrieden ist, wenn man unter seinem Limit lebt. Unter dem, von dem man weiß, dass es wirklich die unterste Linie dessen ist, was in einem selbst steckt. Die Linie, die anzeigt, dass man einfach nicht sein “Bestmögliches” gegeben hat. Ich halte das für berechtigt, dann auch mit sich selbst “ins Gericht” zu gehen. Es hat für mich den Ausdruck eines angemessenen Anspruchs an mich selbst. Denn niemand weiß besser als ich selbst, wo meine innere Messlatte auf gehängt ist. Heute sehe ich selbst DAS als Ausdruck meiner Selbstliebe an. Mein Maß an Unzufriedenheit, ja bis hin zur Wut auf mich selbst.. mit Tendenz zur Selbstbestrafung… einfach, weil ich unter meinen Fähigkeiten und Möglichkeiten geblieben bin. Und somit einfach nicht zu mir selbst gestanden bin.

    Und dann schreibst Du darüber, dass Menschen, die in der Selbstliebe sind, wie Federn durch die Lüfte schweben.. und nicht in ihrer Macht sind. GENAU!!! DAS BIN ICH so lange gewesen!!! Dabei dachte ich, weil es mir immer wieder so erzählt wurde, dass ich in mich selbst verliebt sei, wenn ich zum Ausdruck brachte, dass ich mir durchaus sehr gefiel. Nein, hieß es, ich würde voll im Ego leben. Ja, wir, die wir SO sind, sind MANIPULIERBAR!!! Wie sehr, habe ich über Jahrzehnte er(ge)lebt! Die Balance fehlt einfach! Aus der Macht und somit aus der Selbst/Eigen-Verantworung gefallen!!! Und genau DAS ist der Punkt, an dem ich heute beim Lesen erkennen durfte, dass ich durchaus in der Selbstliebe bin, sie war nur überblendet vom Fühlen meines Nicht-in-der-Macht-seins. Und alles, was mir Heilerinnen und Therapeutinnen, viele einschlägige Bücher und Artikel im Netz und in Printmedien in den letzten Jahren erzählt haben, hat mir lediglich DEREN Blick (auf mich) dargestellt. Weder sie noch ich haben es wirklich erkannt: Es ging immer darum, dass ich nicht in meiner Macht bin! Ich habe sogar meine Macht höchstselbst abgegeben. Und in der Folge daraus, um mir DAS nicht auch noch eingestehen zu müssen (denn dann müsste ich es ja ändern!), habe ich einfach ignoriert, dass ich sehr wohl Macht habe. Einmal voll in der Macht stand. Und mich durchaus JETZT wieder SELBST ERMÄCHTIGEN kann. Allerdings habe ich DAVOR eine Schei… angst! Ich denke gerade, dass es manch einer/m so gehen wird. die/der “nicht in der Selbstliebe” ist. Ich weiß viel über meine früheren Leben… und über den Machtmissbrauch, den ich erfahren habe. Passiv wie auch aktiv. Ich habe mir geschworen, nie wieder meine Macht zu missbrauchen… insbesondere jemand (einem Mann) gegenüber, der mich liebt. Und natürlich nie wieder das Opfer eines Machtmissbrauchs zu sein. hmm… das ging aber doch halt nur deshalb, weil ich meine Macht abgegeben hatte. Sehr freiwillig auch noch.. um nicht mehr Täter(in) zu sein… Die Macht, die mich missbrauchte, wegen der kann ich leiden, mich beklagen, dem Täter die Schuld zu weisen, mich davor drücken, wieder in Beziehung zu treten. Aber die Macht, die ich selbst missbrauchte, der kann und muss ich mich einfach stellen in dem Moment, in dem ich meine Macht nicht mehr verleugne. Also beginne im JETZT und HIER zu MIR IN UND MIT MEINER GANZEN MACHT zu stehen. Und das tut wirklich viel mehr weh, als alles andere. Jedenfalls ist es bei mir so. Und deshalb habe ich mich all die Jahre, vielleicht sogar viele Inkarnationen, davor gedrückt, wieder meine Macht zu ergreifen.

    Du bringst mich mit diesem Artikel hier wirklich ins tiefe Reflektieren. Ich werde wohl noch viel umfangreicher in die Selbstermächtigung und viel tiefer in die Selbstvergebung gehen müssen, als ich es im Moment erahnen kann. Da werde ich wohl nicht umhin kommen. Ich danke Dir dafür, liebe Christine!

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